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Naturlandschaftliche Sehenswürdigkeiten

Naturlandschaftliche Sehenswürdigkeiten

dolina Bolechowicka









Krakauer Kleintäler

 



             


 

Das Gebiet im Nordwesten von Kraków wird auch manchmal als Krakauer Schweiz bezeichnet. Nicht ohne Grund: es ist ein Land voller Täler und Schluchten, durch welche malerische Flüsse strömen, aber auch ein Reich von Inselbergen, Höhlen und Karstquellen. Ein perfektes Gebiet für eintägige Familienausflüge, die Kindern sicher Spaß bereiten werden. Ein Spaziergang oder ein Fahrradausflug durch die höchst interessanten Täler, z.B.  Będkowice-Tal (imponierender Felsen Sokolica, Wasserfall, Karstquelle, Fledermaus Höhle), Kobylany-Tal (zahlreiche fantastische Felsformationen, die Felsentore, Felsspitzen und Felsmauern bilden) oder Kluczwoda-Tal (Zamkowa-Felsen mit einer Ritterwarteruine, Wierzchowska Górna-Höhle) bleiben lange in Erinnerung. Unbedingt sollte auch das nur 1,5 km lange Bolechowice- Tal besucht werden – ein kleines Naturwunder. Das riesige Felsentor am Taleingang ist ebenfalls sehr beeindruckend. Ebenso reizvoll ist das Mników-Tal, eine Karstschlucht, die ein Fragment des Sanka-Tals bildet. Seine Einmaligkeit verdankt es den wunderschönen Restbergen mit originellen Ausformungen, die beide Seiten der Schlucht einnehmen. 

Krakauer Kleintäler,
ein ausgezeichneter Ausgangspunkt zum Bolechowice- und Kluczwoda-Tal ist das Dorf Bolechowice. Der Ausgang vom Bolechowice-Tal befindet sich nur einige hundert Meter vom Ortszentrum entfernt (in der Nähe ein Parkplatz). Um das Kluczwoda-Tal zu besichtigen, kann man das Auto auch am Wegesende, in der Siedlung Gacki stehen lassen. Zum Kobylany-Tal gelangt man am besten von Kobylany aus und zum Będkowice-Tal – von Będkowice aus (dazu sollte die gelbe Wanderroute bis zum Grund des Tals verfolgt werden und man wandert dann in einer malerischen Schlucht). Zum Mników-Tal gelangt man am einfachsten aus dem Mników-Weiler – Skałki (Autoparkplatz).

Fledermaushöhle

 

 

Die in einer Felsengruppe im oberen Teil des Będkowice-Tals gelegene Höhle hat ihren Namen wegen den vielen Fledermäusen bekommen, die hier noch vor kurzem scharenweise im Höhleninnern überwinterten. Sehenswert ist der Stalagmit-Wasserfall im vorderen Teil der Höhle und zahlreiche Wirbelkessel an der Decke im tiefer gelegenen Bereich. Die 300 m lange Höhle wird nur mit Führer, der am Eingang anzutreffen ist, besichtigt.

Fledermaushöhle,
Tel.: +48 12 3895395, 605467892; geöffnet: III–IX tägl. 9.00–17.30, X tägl. 9.00–16.00; Tickets: 8 PLN, ermäßigt 6 PLN. Zufahrt von der Landstraße Nr. 94 Olkusz – Kraków: an der Infotafel muss im Dorf  Jerzmanowice abgebogen werden. Parkplatz in der Nähe der Höhle.

Wierzchowska-Górna-Höhle

 

 

 

 

 

Die größte Höhle im Krakauer-Tschenstochauer-Juragebiet befindet sich am Dorf Wierzchowie, im Kluczwoda-Tal. Sie wurde zum Naturdenkmal ernannt, ist fast 1 km lang, wobei 700 m davon den Besuchern zur Besichtigung offen stehen. Die unterirdische Route führt durch schöne Kammern und Gänge, wo man außer den Stalagmiten auch eine Ausstellung der Versteinerungen und Knochen der Höhlentiere aus der Jurazeit besichtigen kann. Besichtigung nur mit Führung.

Wierzchowska-Górna-Höhle,
geöffnet in der Saison: V–VIII tägl. 9.00–17.00, IX–X tägl. 9.00–16.00; Tickets: 14 PLN, ermäßigt 12 PLN. Zur Höhle kommt man über die Landstraße Nr. 94: im Dorf  Biały Kościół sollte Richtung Zabierzów abgebogen werden, dann weiter die erste Asphaltstraße nach rechts bis zum Dorf Wierzchowie, wo sich der Parkplatz befindet. Von hier aus zu Fuß, entlang der Markierungen (10 Min).


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