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Region von Tarnów

Region von Tarnów

Rezerwat Skamieniałe Miasto
Die Region von Tarnów ist in zwei landschaftlich unterschiedliche Gebiete geteilt: das Gebiet um das Karpaten-Vorgebirge und den Sandomierz-Talkessel. Ungefähr entlang der Grenze dieser Gebiete verläuft die Straße Nr. 4. Wenn wir von Tarnów aus ins Flachland des Talkessels aufbrechen, treffen wir auf Agrarlandschaften, sumpfige Wälder und trockene Kiefernwälder, die durch kleine Flüsse durchzogen sind. Diese Gebiete eignen sich hervorragend für Fahrradausflüge und zum Pilze sammeln, wobei die Hauptattraktion hier der direkte Kontakt mit der Natur ist. Genauso attraktiv hinsichtlich der natürlichen Umgebung ist das Karpaten-Vorgebirge.

Tarnów

 

1. Am Rand von Pogórze

Tarnów-Mościce – Wojnicz – Porąbka Uszewska (Dębno – Porąbka Uszewska) – Szczepanów – Tarnów-Mościce
60 km (einschließlich Dębno 70 km) 6,5 St. mit Fahrrad

Der Ausflug führt durch die steilen Wege von Pogórze Wiśnickie, auf dem Rückweg über die flache Sandomierz-Senke. Vom Bahnhof Tarnów-Mościce folgen wir der blauen Markierung des Radwegs über Zbilitowska Góra. Wir passieren die Brücke über Dunajec und fahren dann über den gelben Radweg nach Wojnicz (mit schöner Holzbebauung). Anschließend fahren wir am Mariensanktuarium in Porąbka Uszewska vorbei. Von dort aus kann man über den roten Weg nach Dębno fahren, wo sich eine spätgotische Burg befindet. Der gelbe Weg führt weiter über eine steile Auffahrt auf den Hügel Bocheniec mit einer gotischen Kirche, dann zum Sanktuarium des hl. Stanislaus in Szczepanów. Von dort aus kehren wir nach Tarnów über den roten Radweg zurück.
 

2. Mit Tarnów im Hintergrund

Tarnów-Mościce – Radłów – Dołęga – Borzęcin – Wierzchosławice – Tarnów-Mościce
65 km 5–6 St. zu Fuß

Wir starten die Tour über den grünen Weg beim Bahnhof Tarnów-Mościce. Vorbei am Radłów und Dołęga, in dem sich ein hölzernes Adelshaus befindet, erreichen wir Borzęcin. Hier biegen wir nach links ab und folgen dem blauen Radweg. Wir fahren durch das Waldstück Lasy Radłowskie, am Waldrand wechseln wir auf den gelben Radweg. Anschließend fahren wir durch Wierzchosławice, wo sich das Wincenty-Witos-Museum befindet und dann in Gosławice begegnen wir erneut dem grünen Radweg, dem wir nach Tarnów-Mościce folgen.
 

Bochnia, Nowy Wiśnicz, Lipnica Murowana

 

3. Bis zur Festung von Wiśnicz

Bochnia – Kopaliny – Nowy Wiśnicz
9,5 km 2,5 St. zu Fuß

Die Route führt durch den blauen Weg von Bochnia nach Nowy Wiśnicz, über die malerische Gegend von Pogórze Wiśnickie. Je weiter nach Süden, desto höher sind die Bergkämme, die wir bewältigen. Die Krönung des Ausflugs bildet der Besuch in dem prachtvollen Schloss der Familie Kmita in Wiśnicz aus dem 16. Jh., das im Folgejahrhundert von der Familie Lubomirski mit mächtigen Bastionen befestigt wurde. Am Fuße des Schlosses, in der Ortschaft selbst, findet man außerdem weitere spannende Denkmäler, u.a. das Adelshaus Koryznówka, in dem ein Museum für Jan Matejko eingerichtet wurde. Von Nowy Wiśnicz aus lohnt es sich zudem, einen einstündigen Spaziergang nach Süden zu unternehmen, weiterhin auf dem blauen Weg. Im Wald neben Leksandrowa findet man einen originellen Sandsteinfindling, der wegen seiner Form als Pilzstein bezeichnet wird. Nach Nowy Wiśnicz kehren wir über denselben Weg zurück.  

 

4. Um Lipnica herum

Lipnica Murowana – Rajbrot –Brodziński-Steine
12,3 km 3,5 St. zu Fuß

In Lipnica Murowana kann man u.a. die hölzerne St. Leonhardkirche besichtigen, die sich auf der Liste von UNESCO befindet. Die Ortschaft hat außerdem einige weitere Sehenswürdigkeiten zu bieten, die sich am besten besichtigen lassen, wenn man der Route des hl. Simon von Lipnica folgt. Ein Ausflug in der Umgebung kann man über den schwarzen Wanderweg unternehmen. Er führt in Richtung Süden durch den Stadtwald. Wenn man die Wanderung fortsetzen möchte, nimmt man den grünen Weg. Wir folgen seinen Markierungen auf den Hügel Dominiczna Góra, von dort aus steigen wir hinab bis nach Rajbrot, direkt an einer denkmalgeschützten hölzernen Kirche aus dem 16. Jh. Anschließend, schon über den blauen Weg, begeben wir uns nach Norden, durch das Tal von Uszwica, um den Gipfel des Berges Paprotna zu besteigen und von dort aus die originellen Sandsteinfelsen zu bewundern, die sog. Brodziński-Steine. Die Route endet am Parkplatz an der Straße von Lipnica nach Gdow.

 

Ciężkowice, Tuchów 

 

5. Durch die Versteinerte Stadt

Bogoniowice – Ciężkowice – Kąśna Dolna – Pławna
11 km 3,5 St. zu Fuß

Die Gegend um Ciężkowice ist berühmt für ihre interessanten Felsenformen, entstanden im harten Sandstein, dem sog. Ciężkowice-Sandstein. Wir beginnen die Wanderung am Bahnhof Bogoniowice-Ciężkowice und folgen dem schwarzen Wanderweg. Dieser führt zur Stadtmitte von Ciężkowice, zum Marktplatz mit Bebauung aus dem 18. und 19. Jh., steigt dann auf den Berg Góra Skała, wo er den blauen Weg kreuzt. Dieser Wanderweg führt zum Schutzgebiet Versteinerte Stadt - der größten Felsensammlung der Region Pogórze Karpackie. Vom Naturschutzgebiet führt uns die Markierung auf die andere Seite des Biała-Tales, zum Dorf Kąśna Dolna. Dort kann man das Landhaus von Ignacy Paderewski besichtigen. Von dort aus steigt der Wanderweg auf einen Hügel und kreuzt dort den grünen Weg, der dort abbiegt. Dieser führt zu einem weiteren Felsen, dem sog. Teufel-Spielsplatz und anschließend wieder nach unten, in die Nähe des Bahnhofs Pławna.

 

6. Auf den Gipfel von Brzanka

Tuchów – Burzyn – Brzanka – Ryglice – Zalasowa – Tuchów
26 km 3,5 St. mit Fahrrad

Dieser Ausflug mit Umweg auf den höchsten Gipfel des Gebirgszugs Pasmo Brzanki führt von Tuchów aus zuerst über den blauen Radweg nach Burzyn, weiter über die grünen Wege auf den Gipfel von Brzanka und zur Berghütte. Von der Berghütte fahren wir herunter nach Ryglice über den gelben Radweg. In der Ortschaft kann man ein Barockschloss aus dem 17. und 19. Jh. besichtigen und anschließend über die Kolonien von Zalasowa auf den Kamm des Gebirgszugs hinauffahren. Schließlich begegnen wir den Markierungen des grünen Wegs, die nach links abbiegen, über den wir durch den Wald Tuchowski Las nach Tuchów zurückkehren.



Sehenswert:
Lipnica Murowana
, unglaublich reizvolle Ortschaft mit einer Holzkirche, die auf der UNESCO-Liste steht
Zalipie, das berühmte bemalte Dorf, dessen Häuser mit prächtigen Blumenmustern verziert wurden
Tarnów, genannt Perle der Renaissance, mit einzigartiger Altstadt und alten Mietshäusern, einem Rathaus im Stile der Gotik und Renaissance und einer Kathedrale aus dem 15. Jh., ein guter Startpunkt für die Routen des Sandomierz-Talkessels
Dołęga mit ausgezeichnet erhaltenem Gutshof aus Lärchenholz von 1845, der von einem Park umgeben ist
Nowy Wiśnicz, das für sein Schloss aus dem 16. Jh. und seinen Gutshof berühmt ist, in dem sich das Museum von Jan Matejko befindet
Bochnia, mit dem ältesten polnischen Salzbergwerk, das zum Besichtigen freigegeben ist
Dębno mit der Ritterwehrresidenz aus dem 15. Jh.
Ciężkowice mit dem Reservat, das die einmalig geformten Sandsteinfelsen schützt.

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